Menü
1.Männer | Aktuelles
Dienstag, 17 April 2018 15:01

20. Spieltag Kreisliga: SV Riethnordhausen - FC Union Erfurt 2:5 (0:4)

Sonntagsschuss und fulminante erste Hälfte bringen Sieg im Spitzenspiel

Im Spitzenspiel vor großer Kulisse (179 Zuschauer) fuhren wir am letzten Wochenende zum Kreisoberligaabsteiger nach Riethnordhausen.


Bei herrlichem Fussballwetter ging es an diesem Tage um den großen Vorteil im Aufstiegsrennen.

Die Gastgeber bei zwei Spielen weniger und drei Punkten Rückstand im leichten Vorteil. Die Gäste mussten gewinnen, um nicht Gefahr zu laufen, von der Konkurrenz abhängig zu sein.

Von Beginn an entwickelte sich ein rasantes Match.

Ohne Abtastphase spielten beide Mannschaften munter drauf los, wobei die Gäste vor allem im ersten Durchgang deutlich zeigten, warum sie als spielstärkstes Team der Kreisliga gelten.

Unbändiger Wille, das Spiel gewinnen zu wollen, schien den Unionern Flügel zu verleihen.

Sie bissen sich in die Zweikämpfe und schafften es immer wieder, durch frühes Attackieren, in ihr gefährliches Umschaltspiel zu kommen.

Nach zu kurz geklärtem Einwurf nahm Menskowski den Ball an der rechten Strafraumkante mit seinem schwächeren Bein volley und schoss diesen sehenswert zur umjubelten Führung in die Maschen (12.).

Was danach folgte, war ein einziger Sturmlauf des Spitzenreiters. Angetrieben von Kleinsteiber und Menskowski in der Zentrale folgte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Gastgeber, die sichtlich Mühe hatten, diesem Druck stand zu halten.

So war es nur eine Frage der Zeit, wann das zweite Tor fallen sollte. Dieses bereiteten die Einheimischen selber vor, als ihr Torhüter den Ball zu kurz klärte und der am heutigen Sonntag agile Abraham nur noch einschieben musste (31.).

Bis zur Pause erspielte sich Union weitere sehenswerte Tormöglichkeit und hätte weitaus höher führen müssen, als mit 4:0. Denn neben den beiden Treffern durch Goalgetter Früh –  einmal nach Ecke Menskowski und nach uneigennützigem Abspiel Abbas‘ (34./45.) – hatten Geißler (Pfosten), Abraham und Früh (jeweils allein vorm Tor) die Möglichkeit, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

In der Halbzeit sah man weiterhin angespannte Gäste, die wussten, dass die Gastgeber bis zum Ende dagegenhalten sollten.

So kam es auch. Die Erfurter mussten ihrem hohen Tempo in Hälfte eins Tribut zollen, so dass der Tabellenzweite immer mehr aufkam und sich auch Tormöglichkeiten erspielte.

Erst eine Ecke sollte den verdienten Anschluss bringen, als Celik andeutete rauszukommen, aber doch drinblieb und Voigt danke sagte (66.).

Die Gastgeber erhöhten nochmal die Schlagzahl, aber unsere Abwehr stand dem Druck stand und musste nur einen weiteren Treffer nach verdecktem Schuss durch abermals Voigt zu lassen (78.).

In der Schlussphase verwaltete der Gast das Ergebnis, spielte die vorhandenen Kontermöglichkeiten nicht mehr konsequent zu Ende und erlaubte sich sogar, einen Elfmeter durch Geißler zu verschießen.

Besagter Spieler machte es kurze Zeit später besser und vollendete einen Konter zum letztendlich verdienten Auswärtssieg (90.)

 

Fazit: Eine geschlossene Mannschaftsleistung, gepaart mit der fulminanten ersten Hälfte ebnete den Weg zum verdienten und wichtigen Sieg, der uns nun alle Möglichkeiten offen lässt, aus eigener Kraft das gesteckte Saisonziel „Aufstieg“ zu schaffen.

 

Tore:  0:1 Menskowski (12.), 0:2 Abraham (31.), 0:3 & 0:4 Früh (34. & 45.), 1:4 (66.), 2:4 (78.), 2:5 Geißler (90.)

Celik –  Czischke, Bräuling, Freche – Abraham, Kleinsteiber (61. Vachrishvili), Menskowski, Geißler –  Weinert – Früh (80. Winge), Abbas (68. Kefete)