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2.Männer | Aktuelles
Montag, 03 Dezember 2018 13:08

2. Männer: Union Erfurt gegen SV Fortuna Ingersleben II 5 : 0

Am vergangenen Wochenende traf Union II auf die zweite Mannschaft vom SV Fortuna Ingersleben. Durch Personalprobleme gebeutelt, stellten sich neun Ingerslebener der Aufgabe, gegen Union zu bestehen. Und sie machten trotz Unterzahl einen guten Job und verkauften sich sehr gut. Gegen einen stark haltenden Torwart, zusammen mit einer konsequent defensiv agierenden Ingerslebener Mannschaft, tat sich Union sehr schwer. Man spielte recht einfallslos gegen dieses Bollwerk, handelte nicht nach der besprochenen Strategie und brachte die vorhandenen Stärken nicht auf den Platz. Statt mit Geduld sollte es mit der Brechstange gehen. So ging die erste Spielhälfte vorüber, ohne dass Union die personelle Überzahl auch in entsprechende Tore ummünzen konnte. Zwar führte Union zur Pause durch ein Tor von S. Zink mit 1:0 (10.), letztendlich war es gegen einen Gegner, der kein offensives Spiel anbot, zu wenig.

Nach einer entsprechenden Kabinenansprache lief es zu Beginn der zweiten Spielhälfte besser. Ingersleben hielt weiterhin gut dagegen und das Spiel, zumindest was das Ergebnis betraf, weiter offen. Dann endlich das 2:0 (54.) wiederum durch S. Zink.

War es bis dahin eher eine traurige Vorstellung der Unioner gewesen, so wechselte nun schlagartig dieser Part zu den Gästen. Denn, obwohl bis dahin doch sehr gut gespielt, verabschiedeten sich, nach vereinbarten Zeichen von außen, die ersten beiden Spieler mit vorgetäuschten Verletzungen vom Platz und ließen ihre Mitspieler zurück. Und als der nächste sein Aus ankündigte und damit der Spielabbruch drohte, half nur noch gutes Zureden der Unioner Spieler und des Schiedsrichters, um dies zu verhindern. Es bestand wahrlich kein Grund beim Stand von 2:0 einen Spielabbruch zu erzwingen. Da hatte wohl der Ingerslebener Trainer wenig Vertrauen in sein Team. Aber es gibt noch Spieler mit Ehre und Anstand, denn die verbliebenen 7 ignorierten die Trainerentscheidung und brachten die Partie über die restliche Zeit. Respekt dafür. Und zum Ingerslebener Trainer möchte ich hiermit einige Worte senden, der uns fehlende Fairness unterstellte, da wir den Spielabbruch mit guten Worten unterbunden hätten. Ein Blick in die TFV – Spielordnung vom 01.07.2018, §8 Spieldurchführung, Ziffer 13 / 2, nachzulesen auf der Seite vom KFA Erfurt –Sömmerda, lässt Sie vermutlich etwas anders darüber denken. Ich hätte es ja verstanden, wenn die Mannschaft mit einem hohen Ergebnis zurück gelegen hätte, aber beim Stand von 2:0?

Union traute sich in der Folge nicht mehr konsequent gegen die restlich verbliebenen Gäste zu agieren. Zwar fielen noch drei weitere Tore durch Janshen, Houssini und M. Zink, aber Freude kam darüber nicht mehr auf.

Damit nicht genug, setzten die Ingerslebener Verantwortlichen noch einen drauf und forderten vom Unioner Spieler Tekeste nach dem Spiel eine Spielberechtigungsüberprüfung durch den Schiedsrichter. Warum ausgerechnet von diesem Spieler konnte man nicht beantworten. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln. Aber wie nicht anders zu erwarten, konnten sich die Verantwortlichen davon überzeugen, das doch alles mit rechten Dingen zu ging.

 

Eric Dobberstein, Michael Janshen, Steven Wink, Christoph Schwartze (61.) Andreas Fischer, Florian Rose, Reza Houssini, Kai Abraham (46.) Amanuel Tekeste, M. Zink, Matthias Schütz, Ole Janshen, S. Zink