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2.Männer | Aktuelles
Montag, 25 März 2019 14:07

2. Männer: ESV Lok Erfurt II gegen Union Erfurt 4 : 4

Spiele gegen Lok Erfurt II waren in den letzten Jahren immer sehr schwere Spiele für Union und endeten meist mit sehr knappen Ergebnissen. So war es auch im Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende. Gab es im Hinspiel keinen Sieger (0:0), so endete diese Partie ebenfalls mit einem 4:4 Unentschieden. Das es diesmal ordentlich Tore gab, lag vermutlich daran, das die Partie auf dem kleinen Kunstrasenplatz stattfand. Man muss nicht sehr weit laufen, um in Tornähe zu kommen.

Union starte besser in die Partie. Aus vier sehr guten Möglichkeiten in den ersten 10 Minuten, machte Union durch Alia und Raßbach eine 2:0 (6./10.) Führung. Doch diese hielt nicht sehr lange. Zwei Tore durch Borris – ein abgefälschter und ein Schuss ins lange Eck bedeuteten innerhalb von 5 Minuten den Ausgleich (11./15.) zum 2:2.

In der Folge stellten sich beide Mannschaften auf Platz und Gegner ein, wobei Lok noch zwei Möglichkeiten zur Führung hatte. Einmal kann Dobberstein den Schuss zur Ecke lenken und der Zweite geht knapp am Tor vorbei. So ging es in die Halbzeitpause.

Union startete besser in die zweite Spielhälfte. Ein Schuss von S. Zink bringt sofort nach Wiederanpfiff die Führung zum 3:2 (47.). Lok schien in der Folge angenockt. Union erspielte sich einige gute Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden. Raßbach scheitert am herauslaufenden Torwart mit Lupfer (50.), Schuss Heinemann – knapp vorbei (65.), Schreiber und Raßbach laufen allein auf den Keeper zu – Pass auf Raßbach – Tor und Abseits (67.). Dann endlich der hochverdiente Treffer zur 4:2 (70.) Führung. Raßbach spielte den Torwart aus und schob ein. Damit war Union wieder mit zwei Toren vorn. Und nur 5 Minuten später scheitert Schreiber am herauseilenden Lok Schlussmann (74.). Das wäre wohl die Entscheidung gewesen.

Aber so kam es, wie es immer mal wieder kommt, wenn man seine Chancen nicht konsequent nutzt – der Gegner findet noch einmal ins Spiel zurück. Ein Lattenknaller schien für Lok wie ein Weckruf zu sein, die letzten 20 Minuten nochmal alles zu geben. Union die letzten 15 Minuten bemüht das Ergebnis über die Zeit zu bringen, was sie auch recht gut machten.

Eine Schwäche, des ansonsten fehlerfreien Dobberstein, bringt den Anschluss zum 4:3 (80.) für Lok. Nun waren die Gastgeber natürlich wieder hellwach und witterten ihre Chance. Sie warfen alles nach vorne und zwangen Union in die Defensive. Und so fällt der Ausgleich in der letzten Spielminute für Lok Erfurt. Ein Schuss findet den Weg durch Freund und Gegner ins Eck. Lok konnte sich belohnen und Union trauerte nach dem Spielende den vielen vergebenen Chancen nach. Aber so ist Fußball.

Das bis dahin beste Spiel der Unioner Mannschaft in der Rückrunde, jedoch das Unentschieden nach dem Spielverlauf der zweiten Hälfte zu wenig. Da war man nicht clever genug den Sack zu zumachen.      

    

Erik Dobberstein, Eric Schiebold, Steven Wink, Mathias Schütz, Florian Rose, Patrick Bormann (57.) Thomas Schreiber, Elson Alia, M. Zink, Patrick Heinemann, S. Zink, Chris Raßbach

Andreas Fischer